Straftaten gegen Seniorinnen und Senioren
Ältere Menschen sind bevorzugt Opfer von Trickdieben und Trickbetrügern, die die Gutgläubigkeit und Unsicherheit geschickt und planvoll zu ihrem Vorteil ausnutzen. Neben den oftmals hohen finanziellen Verlusten wiegen für die Opfer vor allem die psychischen Beeinträchtigungen schwer. Sie äußern sich in Selbstzweifel, Scham und Vertrauensverlust bis hin zur völligen Isolation.
Ältere Menschen leiden als Opfer dabei häufig stärker unter den Folgen einer Straftat als jüngere Menschen. Um den besonderen Bedürfnissen betagter Opfer Rechnung zu tragen, haben in Nordrhein-Westfalen bereits einige Staatsanwaltschaften Sonderdezernate eingerichtet, die sich um Straftaten zum Nachteil von älteren Menschen kümmern.
Dort werden im Wesentlichen Verfahren wegen Delikten zum Nachteil von Menschen bearbeitet, deren mit zunehmendem Alter steigende, besondere Hilfsbedürftigkeit bzw. Unerfahrenheit zur Tatbegehung ausgenutzt wurde.
Schnelle Hilfe finden
Weitere Informationen sind z. B. in der Broschüre „Der Opferschutz für Seniorinnen und Senioren“ zu finden. Die Broschüre beinhaltet neben zielgruppenspezifischen Informationen für Opfer von Straftaten auch relevante Hilfe- und Kontaktstellen.
Zudem vermitteln auch die Opferschutzbeauftragten der Kreispolizeibehörden bedarfsgerecht an Angebote der Opferhilfe und -unterstützung speziell für Senioren.
Finden Sie schnell und einfach die passende Beratungsstelle in Ihrer Nähe! Klicken Sie auf den folgenden Button, um Ihre Suche zu starten.